Das Geschlecht der Frau ist wie eine göttliche Blüte, das sagen nicht nur die Balinesen. Fest steht aber: Frauen und Männer wissen oft wenig über die weibliche Anatomie.
Wie sprechen wir über unsere Lust- Organe ?
Die Unsicherheit fängt oft schon bei der Namensgebung an. Bei Männern ist das ungleich einfacher: Wer Arzt ist, sagt Penis, die anderen sagen Schwanz. Frauen haben eine Scheide oder Vagina, aber wer klingt im Bett schon gern wie ein medizinisches Fachwörterbuch? Die informelleren Namen für das weibliche Geschlechtsteil sind nur schwer zu ertragen: Fotze ist indiskutabel weil beleidigend, Möse auch nicht wirklich schön, und wer Mumu sagt, der geht auch Bubu machen. Bleibt noch Muschi. Keine Ideallösung, vor allem seit Edmund Stoiber uns eröffnete, dass er in zärtlichen Stunden seine Frau so nennt. Eher vielleicht noch Pussy, wie die Amerikaner. Charmanter geht's mit Fremdsprachen. Beispielsweise im Sanskrit: Yoni heißt die Vagina und Lingam der Penis, so wenigstens bei den Tantrikern.
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